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Michael Tetzners Erfolg beim Big Lake wurde in seiner Heimat mit einem schönen Foto und einigen markigen Sprüchen honoriert! Erschienen in der Dithmarscher Landeszeitung am 31.1.2007
Text & Foto: HD








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Komm ins Land der Huskies...!
von Helmut Dietz vom 22.2.2007 in OPINIO mit 3 Fotos

Die Formel 1 der Schlittenhunde trifft sich in Lappland, um ihre Weltmeister zu ermitteln. Es wird heiß werden im kalten Lappland!

Während sich hierzulande der Winter nicht zeigen und der Frühling viel früher als sonst beginnen möchte, zieht es die Formel 1 der Schlittenhundesportler aus aller Welt ins schwedische Lappland. Dort tragen die Musher, wie sich die Schlittenhundesportler nennen und ihre Hunde vom 9. bis 11. März 2007 ihre Weltmeisterschaften bei idealen Bedingungen aus. Bei dieser WM der IFSS (International Federation of Sleddog Sports) dürfen alle Hunde starten, neben dem reinrassigen Siberian Husky auch die Alaskan Huskies und die Hounds, die schnellsten unter den Schlittenhunden.

Europäer besser als die Alaskaner?

Während ursprünglich der Schlittenhundessport aus Alaska nach Europa kam, haben inzwischen die europäischen Züchter und Sportler die Alaskaner zumindest an Klasse bereits erreicht, wenn nicht gar überholt. In Alaska gewinnen immer mehr Europäer die wichtigsten Schlittenhunderennen, egal ob auf der Sprint-, der Mittel- oder der Langdistanz.

Die verschiedenen Klassen des Schlittenhundesports

Die bevorstehende WM ist eine Sprint-WM, bei der je nach Gespannklasse zwischen 7,5 und 25 km an drei aufeinander folgenden Tagen absolviert werden müssen. Neben den Skijörern oder Pulka- Gespannen, bei denen ein Sportler auf Skiern durch eine Leine mit dem oder den Hunden verbunden ist, starten die Gespanne in Klassen je nach Anzahl der Hunde vor dem Schlitten. In der 4-Hunde-, der 6-Hunde-, der 8-Hunde- oder der offenen Klasse, die Königsdisziplin des Schlittenhundesports, wo mindestens 10 Hunde den Schlitten ziehen.

Großes deutsche Nationalteam mit zwei Titelverteidigern

Aus Deutschland treten 30 Musher mit ihren Hunden an, darunter gleich zwei Titelverteidiger: der Niedersachse Uwe Radant aus Walle bei Braunschweig in der kleinsten Gespann-Klasse und der Bayer Klaus Starflinger aus Neuötting in der prestigeträchtigsten, der unlimitierten offenen Klasse. „Auch in der 6- und in der 8-Hunde-Klasse starten Schlittenhundesportler mit Erfahrung und wettbewerbsfähigen Hunden“, sagt Klaus Engelbrecht, Sportdirektor des DSSV (Deutschen Schlittenhundesport Verband).

„So viele Teams und darunter so viele Favoriten wie in der offenen Klasse, habe ich noch nie für eine internationale Veranstaltung gemeldet. Sage und schreibe 15 offene Team! Ich wusste gar nicht, dass es so viele große Teams in Deutschland gibt.“ fügt der Sportdirektor aus Dachau hinzu. Und Lollo Johansson WM-Koordinatorin vom Gafseler Schlittenhundeclub, dem Veranstalter in Schweden, freut sich über inzwischen 30 Meldungen in dieser Kategorie, darunter auch ein Schotte und sogar mehrere Spanier.

„Scheinbar hat der Schneemangel hier die Musher motiviert, sich so zahlreich nach Skandinavien aufzumachen.“ erklärt sich der Präsident des DSSV, Rolf Karwecki, das große WM-Teilnehmerfeld und fügt hinzu: „Neben der Ehre, den Weltmeistertitel zu erkämpfen, versteht sich!“ Skandinavien ist allerdings für Musher eine Reise wert, denn unmittelbar nach der WM gibt es dort noch weitere interessante Rennen bei optimalen Bedingungen. In Hamar, Norwegen die EM und in Lappland ein Etappenrennen über 400 km - das Vindelälvsdraget. Beide sehr begehrte Veranstaltungen in diesem von Rennabsagen gezeichneten Winter.

Weitere Informationen: http://www.myblog.de/wm2007

Zum Autor:
Der Autor war letzten Winter drei Monate unter Schlittenhunden. In Tirol, den Pyrenäen, Lappland, dem Thüringer Wald und dem Sauerland. „Als ich das letzte Rennen im Sauerland besuchte und mir Deutschland Parademusher Rudi Ropertz vom Trail aus zurief: ‚Mensch, Helmut! Das hier ist wie auf dem Alaska Highway!’, war mir klar, dass man Tausende von Kilometern zurücklegen muss, um vor der Haustür das Schöne und Besondere zu entdecken!“ Stimmte! Für einige Stunden fühlte ich mich wie in eine andere Welt versetzt, nur 130 km von Bielefeld entfernt lag „Alaska“!



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