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Eine Weltmeisterschaft ist eine Weltmeisterschaft! Und wer nicht teilnimmt kann nicht Weltmeister werden. So einfach ist das. Leider ist das im Schlittenhundesport nicht ganz so einfach. Dazu vielleicht später mehr.

Außerdem sind Reisen mit 20 oder sogar mehr Hunden über den "Teich" eine kostspielige Sache und ohne Sponsorengelder kaum machbar. Welche Sponsoren haben heute noch Geld?! Vielleicht liest das gerade einer ...!

Auf jeden Fall gibt es weltweit sehr gute Musher mit sehr guten Teams. Vor allem in der "offenen Klasse" sind sie bekannt. Wir listen sie im Laufe der Zeit auf und werden natürlich die uns bekannten zuerst "bearbeiten".
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Offene Klasse:
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Lars Lindh, SWE

Als Lokalmatador nennen wir ihn an erster Stelle. Wir haben ihn und seine Frau Petra in Gafsele beim Rennen im letzten Winter getroffen. Lars und Petra wohnen in Kiruna und zählen in Skandinavien zu den Top-Mushern. Die werden sich sicher sehr gut mit ihren Hunden auf die IFSS Weltmeisterschaften im eigenen Land vorbereiten. Heimspiel also für Lars!
Auf der offiziellen IFSS WC 2007 - Seite ist ebenfalls sein Gespann abgebildet. Was zeigt, wie viel man auf ihn setzt!

Buddy Streeper, CAN

Image Hosted by ImageShack.usBuddy Streeper gehört zu einer Musher-Dynastie. Onkel und Vater haben bereits Schlittenhunde - Geschichte geschrieben. Buddy ist auf dem besten Wege, diese Fußstapfen auszufüllen.

Professionell wie Papa hat er es Tag für Tag mit 250 Hunden zu tun. Am besten Ihr lest einmal den Artikel, der über den Link zu erreichen ist!

Wahrscheinlich wird Buddy aus den gleichen Gründen wie Egil Ellis nicht kommen. Sein Vater Terry Streeper hat sich in den 90er Jahren mehrmals in Europa bei Weltmeisterschaften gestellt. Das hat ihm sehr viel Bekanntheit, Sympathie und ich glaube auch geschäftlichen Erfolg gebracht - bis heute!

Egil Ellis
Egil's beeindruckende Homepage

Ohne zu übertreiben ist Egil Ellis eine Institution des Schlittenhundesports. Als Schwede ist er mit Helen Lundberg ausgezogen, um im Mutterland des Schlittenhundesports zur absoluten Spitze aufzusteigen. Und nicht nur das: die Hunde von Helen und Egil haben den Schlittenhundesport auf den Kopf gestellt. Während man früher scharf darauf war, Hunde aus Alaska zu holen und zu züchten, ist es heute eher umgekehrt. Die Nordamerikaner bieten manchesmal hohe Summen, um einen guten Hund aus Europa zu bekommen. Und wenn ein George Attla einem Europäer ein Angebot für einen Hund macht ... dann, dann, dann ... ist sogar ein großer europäischer Musher besonders stolz und verkauft nicht, wenn er in der glücklichen Lage ist, es nicht nötig zu haben. Egil und Helen haben das zumindest forciert, wenn nicht überhaupt erst losgetreten. Lest selber auf Egils Internetseite wie es war - damals.
Egil hat mir geschrieben: Er freut sich auch darüber, dass in Schweden Weltmeisterschaften sind. Aber aus verschiedenen Gründen ist ein Start in seiner alten Heimat nicht drin! Verdammt schade! Ich hätte gerne gesehen wie Egil sich mit den europäischen Mushern schlägt, nachdem er in Nordamerika so ziemlich alles in Grund und Boden gefahren hat ...!
Aber 2008 wird es zu einem Kräftemessen kommen, denn dann wird ein besonderes, europäisches Hundeteam Alaska besuchen. Das von ...

RUDI ROPERTZ
Herzlich Willkomen bei Rudi Ropertz!


Image Hosted by ImageShack.usIn Insiderkreisen braucht man über Rudi Ropertz nichts mehr zu erzählen. Jeder weiß um die Erfolge dieses Ausnahme - Mushers. Ich nennen ihn Deutschlands Parade-Musher. Und das ist noch tiefgestapelt. Er ist wirklich eine internationale Bekanntheit. Und sogar wenn er in Alaska startet, fährt kaum ein Einheimischer vor ihm über die Finish-Line.

Ich habe ihn im Winter 2006 öfters getroffen. Ich bin sicher, er wird in Gafsele bei der WM starten - natürlich um zu gewinnen. Er und seine Hunde hätten es drauf!

"Cool Man" - Rudi Ropertz mit "Lance" einem seiner Ausnahme-Athleten, ein Sohn seines Super-Leithundes "Diatz" in Elmen, Lechtal beim Race of the Champions 2006

Josep Domingo Beltran, Spanien

Image Hosted by ImageShack.usJosep Domingo bei einer der entscheidenden Etappen des Pirena. Im Hintergrund immer dabei Helena, seine Frau.

Der sympathische Musher aus Barcelona hat seinen Traum, das wichtigste Rennen seines Lebens, das Pirena, zu gewinnen in diesem Jahr realisiert. Josep hat dazu über 14 Versuche gebraucht. Das zeigt, wie ernst der Katalane seinen Sport nimmt. Das sieht man auch, wenn Josep mit Frau Helena (Tierärztin) in ihrem Prachtmobil anrollen. Kaum ein Fahrzeug ist schöner und professioneller ausgestattet. Mit exklusivem Platz für etwa 40 Hunde. Und beim Pirena kam sogar ein "Hundemasseur" zum Einsatz! Bin sicher, wir werden Josep in Schweden sehen. Das würde viele freuen, auch Konkurrenten. Was für die außerordntliche Beliebtheit des Elektro-Unternehmers spricht! Für mich nicht nur ein Favorit, sondern auch ein weiterer Vorzeige-Musher!

Helmut Peer
Helmut Peer - Huskyshop


Image Hosted by ImageShack.usHelmut Peer ist in Europa und Nord Amerika ein bekannter Musher. Seine größte Fähigkeit ist es, aus Hunden verschiedenen Ursprungs ein Siegerteam zu formen. Und das fast über Jahrzehnte. Helmut Peer hat sich ganz dem Schlittenhundesport verschrieben. Neben seiner sachkundigen Frau Petra, eine anerkannte Tierärztin, hat er auch noch einen ebensolchen Nachwuchs. Sein Sohn Lukas steht bereits auf Kuven ...!
Fotos: Helmut Peer in Spanien Anfang 2006 und mit einem seiner legendären Leaddog "Pluto" anfangs der 90er Jahre. Bereits damals Weltklasse!

Gregor von Gumppenberg
GvG - Kennel


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Gregor v. Gumppenberg war wohl in der Saison 2006 so etwas wie der "Musher des Jahres". Er hat erstklassige Ergebnisse erzielt und sich nicht gescheut, die abwechslungsreichsten Trails Europas zu fahren, ob in Tirol, in den Pyrenäen oder in Lappland. Das Bild zeigt ihn auf dem Weg nach oben - in den Pyrenäen!

Das Besondere bei diesem Musher ist das so genannte "free running", das nur wenige Schlittenhundesportler beherrschen. Er läßt seine Hunde frei laufen und ist ihr Rudelführer. Das sieht sehr gut aus - vor allem kurz vor dem Start, wo üblicherweise alle Hunde nur so rumzappeln und zerren. Manche nennen ihn deshalb auch Hundeflüsterer. Aber ich habe ihn auch ganz schön schreien sehen, wenn mal doch einer ab ist!

Nicky ist eine seiner besten Leader. Bevor wir mehr über Gregor reden, hier ein Interview mit der Ausnahmehündin, die das Interview im "Zwinger" in Gafsele, Schweden gab:

Image Hosted by ImageShack.usFrage: Kannst Du Dich kurz vorstellen?
Nicky: Ich bin Nicky und ein Leaddog, genieße hohes Ansehen und die Sonderbehandlung durch meinen Musher. Keine Ahnung ob wegen meiner guten Leistung oder nur wegen meines bloßen Daseins. Aber ich bin ein wichtiger Teil seines erfolgreichen Schlittenhundeteams.
Frage: Wo warst Du im Winter 2006 überall, wo hat es Dir am besten gefallen?
Nicky: Es würde zu lange dauern, alles auf zu zählen. Ich hörte mal, er sei 15.000 km mit uns unterwegs gewesen. Schön war es in Spanien, in Pla de Beret, wo auch der dortige König Urlaub macht. Am schönsten war es in Schweden im großen Haus mit den Kaminöfen. Wir sind dort nicht so viel gereist und hatten den Trail vor der Tür. Dort hatten wir auch viel Gesellschaft.
Frage: Würdest Du im nächsten Winter wieder das gleiche Programm machen wollen?
Nicky: Das liegt nicht an mir, aber was auch immer der Kerl auf dem Schlitten vor hat, ich werde mein bestes geben. Und meine Kollegen auch.
Frage: Kriegst Du etwas vom Erfolg Deines Teams mit?
Nicky: Wir alle sind stolz darauf, wenn er sich freut wie ein Welpe. Ich glaube, dann waren wir super. Und wenn er grantig ist wie ein alter Kläffer waren wir nicht so gut - und wir lassen dann auch etwas die Ohren hängen.
Frage: Wie sieht es mit dem Fressen aus? Seid Ihr damit zufrieden?
Nicky: Ich bin sicher, wir bekommen das Beste vom besten! Das ist sicherlich eines der Erfolgsrezepte unseres Mushers. Deshalb verrate ich auch nicht zuviel, wenn ich sage: Leistung geht durch den Magen! Ich jedenfalls bin sehr zufrieden. Und wenn er in Schweden die Tür hinten aufmachte, die Styroporschachteln öffnete, das Beil in der Hand hatte ... dann lief mir schon gewaltig der Sabber aus dem Maul! Vielleicht hat es mir deshalb dort so gefallen!
Frage: War die Saison und das Training nicht etwas hart für Euch?
Nicky: Ich glaube, dass wir zu den wenigen „fulltime“ - Profis im Schlittenhundesport zählen. Unser Training hat uns deshalb auf die Rennen sehr gut vorbereitet und wir hatten immer auch genügend Ruhephasen zwischen den intensiven Einheiten, um uns wieder zu erholen.
Frage: Wie sieht denn Deine Sonderbehandlung aus?
Nicky: Einige von uns haben halt ständigen Kontakt zum Chef. Wir sind immer dort wo auch er ist. Und bei den vielen Stunden, Tagen, Wochen und Monaten, die er mit uns zusammen ist, glaube ich auch, dass er das genauso genießt wie wir Auserwählte.

Nicky gehört zum Schlittenhundeteam von Gregor von Gumppenberg. Während des Interview hörte "Bella" ganz genau zu, was Nicky sagte. Bella ist ebenfalls eine der "Auserwählten". Nicky sagt über Bella: "... die läßt sich sogar ins Auto heben!" ... und rollt dabei mit den Augen.
Auf die Frage, wie Bella zu ihrem schönen Namen gekommen ist, sagte sie: "Da habe ich echt Glück gehabt. Wo ich her komme, heißen manche "Lidl", "Aldi", "Pumuckerle" oder "E.T."!" Jetzt wußte ich nicht, ob sie das wirklich ernst meinte ...! Denn sie hatte die Ohren nach hinten geneigt, blickte ein bisschen zu unschuldig und ich glaube, sie grinste etwas! Schaut sie euch an:

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"Bella" hörte genau zu! Und beide sagten noch, dass sie sich freuen würden, im nächsten Jahr in Gafsele, im Süden Lapplands bei der IFSS Schlittenhunde WM 2007 dabei sein zu können.



Marc Permentier

Image Hosted by ImageShack.usMarc Permentier mit "Nassi"- seinem besten Leaddog in Gafsele.
Marc wohnt in Gafsele seit einigen Jahren. Zusammen mit seiner Lebenspartnerin Maryse und Sohn Sean. Marc ist in der offenen Klasse Schwedischer Meister 2006 und kennt den Trail in Gafsele wie seine Westentasche. Sicherlich gehört er zu den Top-Favoriten.

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8-Hunde-Klasse:

Alexandra "Xandi" Kathan
Musherportrait Xandi Kathan



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